Eine neue Idee – Die DUBBEDOS (Teil 1 / 6)

von Lars Guillium am 24. März 2021

Liebe LeserInnen,

mit dem heutigen Beitrag starten wir in eine sechsteilige Serie und geben Einblicke in die Entwicklung des neuen Produkts DUBBEDOS (https://www.dubbedos.de) – von der Idee bis zum Marktstart. Jede Woche veröffentlichen wir einen weiteren Abschnitt und erläutern, wie agile Werkzeuge die Entwicklung unterstützt haben.

Ausgangspunkt war ein Abendessen von zwei Freunden (ja, einer davon bin ich) und eine grob umrissene Idee: wir bringen das Dubbeglas in die DUBBEDOS.

Für alle, die sich jetzt fragen „Was ist überhaupt ein Dubbeglas?“, eine kurze Erläuterung: in der Pfalz ist das Dubbeglas mit seinen 0,5 l Fassungsvermögen und den charakteristischen Vertiefungen („Dubbe“) ein Stück Kulturgut. Es wird hauptsächlich für Weinschorle verwendet.

Wenn man unterwegs ist, beispielsweise auf Wanderungen, ist jedoch der Transport von Gläsern sowie Wein- und Wasserflaschen eher unpraktisch. Also war unser Ziel schnell definiert: eine leckere Weinschorle trinkfertig in einer Getränkedose, im authentischen 0,5l-Maß und mit den unverkennbaren „Dubbe“.

Aber wie startet man? Und was hat das mit Agilität zu tun?

Durch meine Begeisterung für agile Werkzeuge war klar, dass ich diese Elemente auch in die Entwicklung der DUBBEDOS einfließen lasse.

Am Anfang steht das Team!

In unserem Buch HENDRIK, WIR BRAUCHEN WAS NEUES! ist ab Seite 148 beschrieben, wie ein geeignetes Umsetzungsteam im Sinne von Scrum besetzt sein sollte: crossfunktional mit den erforderlichen Skills für das zu entwickelnde Produkt.

Diesem Ansatz sind wir auch bei der DUBBEDOS gefolgt und haben uns die Frage gestellt, welche Fähigkeiten wir zur Realisierung der Idee benötigen: Erfahrung im Lebensmittelbereich und mit Wein, Betriebswirtschaft, Grafikdesign, Logistik, Webdesign und Social Media, Marketing sowie regionales Netzwerk und Kontakte in der Pfalz. Mit dieser Aufzählung war uns schnell klar, dass wir zu zweit nicht weit kommen und haben letztendlich ein Vierer-Team auf die Beine gestellt, um möglichst alle Kompetenzen im Team zu haben.

System mit dem Business Model Canvas

Bei aller Euphorie für eine neue Idee darf eines nicht vergessen werden: wie sieht das Geschäftsmodell aus? Welche Partner benötigen wir und wie bringen wir das Produkt zum Kunden?

Um die unzähligen Gedanken zu strukturieren und ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln, ist das Business Model Canvas ein sehr gutes Instrument. Der Aufbau des Canvas deckt die ungelösten Fragen auf und führt zwangsweise zu sogenannten Hypothesen, die man überprüfen muss.

Mehr zum Business Model Canvas findet ihr im Buch HENDRIK, WIR BRAUCHEN WAS NEUES! ab der Seite 131.

Im Fall der DUBBEDOS hat die Bearbeitung und Diskussion des Canvas sehr schnell gezeigt, dass der richtige Partner für die Abfüllung von Getränkedosen ein kritischer Pfad ist. Und im Sinne einer agilen Produktentwicklung werden nicht die einfachen, sondern die kritischsten Themen zuerst gelöst. Also haben wir unsere Aktivitäten sehr früh auf die Suche nach dem richtigen Partner fokussiert.

Transparenz mit einem Trello-Board

Wenn mehrere Personen zusammenarbeiten entstehen schnell viele Ideen, Handlungsstränge und Aktivitäten. Und wenn sich jeder „seine“ Notizen macht, verliert man schnell den Überblick und die gemeinsame Transparenz. Also haben wir sehr früh damit begonnen, unsere Aufgaben in einem gemeinsamen Board abzubilden. Auf Grund der einfachen Bedienung fiel die Wahl auf Trello (mehr Infos zu Trello findet ihr in unserem Blog-Beitrag: https://wirbrauchenwasneues.de/trello/).

In Trello verwenden wir eine sehr einfache Struktur mit vier Spalten:

  1. Aufgaben, die später anstehen
  2. Kurzfristige Aufgaben
  3. In Arbeit
  4. Erledigt

In der ersten Spalte sammeln wir alle Ideen und Todos, die uns wichtig, aber nicht sofort umzusetzen sind. In der Spalte „Kurzfristige Aufgaben“ wird es konkret: hier sammeln wir allen Aufgaben, die als nächstes umzusetzen sind. Diese Aufgaben ziehen wir dann nach und nach in die Spalte „in Arbeit“ und kennzeichnen sie erst in diesem Moment mit einem oder mehreren Bearbeitern. Und sobald eine Aufgabe erledigt ist, wandert sie in die entsprechende Spalte.

Für den besseren Überblick sind zusammenhängende Aufgaben, wie beispielsweise der Aufbau einer Webseite, über Farbcodes gekennzeichnet. In Trello bedeutet das, dass man jede Karte mit farbigen Labels markieren kann. So sieht man sofort, welche Aufgaben zu einem Thema noch offen und welche bereits erledigt sind.

Nächste Woche geht´s weiter: im Teil 2 dieser Blog-Serie berichte ich über das Thema der Kundenbedürfnisse.

Die DUBBEDOS im findet ihr unter https://www.dubbedos.de oder folgt ihr in Instagram (https://www.instagram.com/dubbedos.de).


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