Teambuilding oder Schafe hüten?

von Lars Guillium am 19. Februar 2021

Teambuilding gehört heute zum Coaching dazu wie das Salz in die Suppe. Es setzt bei neuen Teams vorne im Prozess an und unterstützt dabei, aus unabhängigen Menschen ein Team zu formen. 

Da sind auch wir keine Ausnahme. Auch im 4craft Team müssen wir in regelmäßigen Abständen etwas für unsere Teamgesundheit tun, und haben uns beim letzten Mal für ein Event der außergewöhnlichen Art entschieden.

Die wichtigste Voraussetzung für performante Teams ist Vertrauen. Erlebnisse außerhalb des eigenen Büroalltags, die verbinden und die so gestaltet sind, dass sie im Team nachwirken können, stärken die Kompetenz einzelner Teammitglieder und des gesamten Teams. Sie helfen dabei, die Teamdynamik zu verstehen sowie die Kommunikation und die Zusammenarbeit zu verbessern. Auch bei erfahrenen Teams kann Teambuilding helfen, die Stärken der anderen Teammitglieder noch besser einschätzen zu können und so das volle Potenzial des Teams zu entfalten. 

Action statt Abhängen 

Was haben wir denn so Besonderes gemacht, dass wir es hier in einem Blog hervorheben möchten? Die Antwort ist so simpel wie genial: Wir waren Schafe hüten! 

Schafe hüten? 

Was kurios klingt, und zunächst sehr ungewöhnlich anmutet, war für unser Team eine absolut außergewöhnliche Erfahrung. Eintausend wollige Schafe, die mitunter ihren doch sehr eigenen Kopf haben, wollen erst einmal gebändigt werden. 

Was ein Schäfer und sein Hund ganz ruhig und koordiniert vormachen, wird für zehn Menschen ohne Erfahrung zur Mammutaufgabe. Das vermeintlich Einfache entpuppt sich als hochkomplexe und spannende Möglichkeit, das eigene Teamgefüge besser zu verstehen und mit der Herausforderung umzugehen. Das gesamte Team verbrachte einen einzigartigen Tag gemeinsam in der freien Natur. Mitunter nicht ohne Tücken, wie wir feststellen mussten. 

In der freien Natur gibt es keinen Rückwärtsgang 

Bis die Schafe das tun, was sie sollen, braucht es schon eine gehörige Portion Abstimmung untereinander. Die Rollen müssen klar verteilt sein und man merkt schnell, wer führt. Denn Schafe sind Herden- und Fluchttiere und folgen einem Leittier. Hier musste ein Teammitglied einspringen, während das restliche Team die Herde zusammenhieält und das Ausbrechen einzelner Tiere verhinderte. 

Aber Vorsicht: Eine Schafherde, die erst einmal in Bewegung ist, kennt keinen Rückwärtsgang. Sie drängt unablässig vorwärts. An der Spitze dieser Karawane fühlt man sich, als ob man einen Vierzigtonner mit einer Fahrradbremse zum Stehen bringen wollte. 

Sobald wir mit den Tieren ihre neue Weide erreicht hatten, wurde eingezäunt und das Team konnte den erfolgreichen Tag bei einem urigen Grillfest im Schafstall ausklingen lassen. 

Unsere persönliche Erfahrung: Ein absolut unvergessliches Erlebnis! 

Wir waren von diesem Event so überzeugt, dass wir mit unserem Guide und Coach Hanspeter “Hape” Etzold (www.natuerlichteambuilding.de) danach in Kontakt geblieben sind und es jedem unserer Kunden nur ans Herz legen können.

4craft Team 2019

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